Einen Scheck in Höhe von 25.000 Euro überreichte Ingrid Rädisch an den Förderkreis Cnopf’sche Kinderklinik. Das Geld soll der orthopädischen Behandlung von Kindern aus Krisengebieten in der Cnopf’schen Kinderklinik zugutekommen.
Einen mit 25.000 Euro dotierten Spendenscheck übergab Ingrid Rädisch im Namen der Rädisch-Stiftung an den Förderkreis Cnopf’sche Kinderklinik. Das Geld wird, ganz im Sinne der Stifterin, für die orthopädische Behandlung von Kindern aus Krisengebieten an der Cnopf’schen Kinderklinik verwendet.
„Ich möchte sehen, wo und für wen die Spende verwendet wird“, erklärt Ingrid Rädisch den Sinn ihrer Stiftung. „Das Geld soll nicht in einem großen Spendentopf verschwinden.“ Daher ließ sich Ingrid Rädisch gerne von Dr. Stephan Oehler, Leitender Arzt der Kinderorthopädischen Chirurgie, zeigen und erklären, wie das Geld eingesetzt wird. Der Mediziner begleitete die Stifterin auf die Station Garten der Cnopf'schen Kinderklinik, wo derzeit der neunjährige Manuel behandelt wird. Der Junge aus Angola leidet seit seiner Geburt an Klumpfüßen und konnte sich bislang nur mühsam fortbewegen. Durch die Kinderorthopäden der Cnopf’schen Kinderklinik wurden seine Füße schrittweise mit mehreren Gipsverbänden und Operationen begradigt. Sobald die Behandlung beendet ist, wird Manuel wieder zu seiner Familie nach Hause zurückkehren und „dort mit seinen Freunden wieder Fußball spielen können“, so Oehler.
„Zu sehen, dass das Geld wirklich hilft, ist eine große Befriedigung“, zeigte sich Ingrid Rädisch sichtlich berührt von Manuels Lebensgeschichte. Diakonische Schwester Christa Sieler, 1. Vorsitzende des Förderkreis Cnopf’sche Kinderklinik, dankte zum Abschluss im Namen des Förderkreises, der Klinik und der behandelten Kinder für die großzügige Zuwendung.